DA vom 21.07.2011

Foto: André Braun

Der Vorsitzende des Waldheimer Heimatvereins Albrecht Hänel präsentiert den Waldheimer „Pignus“. Den Likör hat der Verein in einer limitierten Auflage hergestellt. Er ist nach dem Knastbrannt das zweite flüssige Souvenir des Vereins. Für nächstes Jahr gibt es bereits eine weitere Idee. Diesmal bildet die Verpfändung der Stadt den Hintergrund für den Namen des Likörs, 2012 wird es eine Waldheimer Persönlichkeit sein.

Vom „Pignus“ gibt es 400 Flaschen. Was drin ist, steht nicht drauf. Aber zwei Früchte auf dem Etikett weisen darauf hin.

Nach dem Knastbrannt kommt der Pignus. Zum zweiten Mal haben sich die „Schnapsbrenner“ Albrecht Hänel, Jochen Zetzsche, Albrecht Bergmann und Karl-Heinz Teichert vom Waldheimer Heimatverein zusammengetan und ein flüssiges Souvenir kreiert. Der Name, die Flaschenform aber auch der Inhalt sind neu. „Pignus“ ist lateinisch und heißt Pfand. „Damit wollen wir darauf hinweisen, dass Waldheim vor 725 Jahren verpfändet worden ist“, sagt Hänel. Ein Flaschenanhänger beschreibt die Geschichte ausführlich.

Der Inhalt ist rot und ein Likör. Aus was der besteht, darauf weisen zwei Früchte auf dem Etikett hin. „Auch wenn die eigentlich scharf sind, ist der Likör mild“, versichert Hänel. 400 Flaschen wurden hergestellt. Mit 4,50 Euro kosten sie etwas mehr, als der Knastbrannt im Jahr 2010, „aber es ist auch mehr drin“, meint Hänel. Den Pignus gibt’s ab sofort im Kulturzentrum und im Mehrgenerationenhaus. Aus dem Erlös werden die Herstellungskosten gedeckt. Der Rest des Geldes soll zur Weihnachtszeit sozial schwachen Familien zugute kommen. (DA/rt)